Leittechnologie für Morgen:
Ressourceneffiziente Prozessketten
für Hochleistungsbauteile

Abschlusskolloquium EcoForge

Das Abschlusskolloquium der Leitinitiative EcoForge findet am 25. Juni 2014 am IWT Bremen auf dem Campus der Universität Bremen statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bitte melden Sie Sich per Email zu der Veranstaltung an.

Mehr Informationen (Tagesordnung, Anfahrt) sind auf unserem Flyer zu finden



Ressourceneffiziente Prozessketten für Hochleistungsbauteile

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V. (AiF) geförderte Gemeinschaftsvorhaben „EcoForge - Ressourceneffiziente Prozessketten für Hochleistungsbauteile“ wurde am 1. November 2010 gestartet. Die neue Fördervariante „Leittechnologien für Morgen - Technologien für Branchen von kleinen und mittleren Unternehmen (LfM)“ zielt auf die Erarbeitung von systemrelevanten Lösungen für zumindest eine Branche, um so die internationale Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dieser Branche nachhaltig zu stärken. Dies soll insbesondere durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Forschungsvereinigungen und Forschungsstellen ermöglicht werden. In dem hier beschriebenen, auf drei Jahre angelegte Verbundvorhaben EcoForge soll die führende Position der deutschen Massivumformung im internationalen Wettbewerb gefestigt und ausgebaut werden.

Projektstruktur entlang der Prozesskette


Fünf Institute, das Institut für Eisenhüttenkunde (IEHK) der RWTH Aachen, das Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM) und das Institut für Werkstoffkunde (IW) der Leibniz Universität Hannover, das Institut für Umformtechnik (IFU) der Universität Stuttgart und das Institut für Werkstofftechnik (IWT) an der Universität Bremen, arbeiten im Rahmen dieses Vorhabens an Teilprojekten, die prozesskettenübergreifend die Leistungssteigerung und wirtschaftliche Herstellung von Bauteilen zum Ziel haben. Betrachtet werden Niedrigtemperatur-Umwandlungsvorgänge, die sensorkontrollierte Gefügeeinstellung aus der Schmiedewärme sowie die Umformbarkeit und Zerspanbarkeit der Bauteile während dieser Abkühlung. Zahlreiche namhafte Industrieunternehmen, zu 56% klein- und mittelständische Unternehmen, begleiten im Rahmen der Lenkungsgremien das Vorhaben, das von den AiF-Mitgliedsvereinigungen Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik e. V. (AWT), der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (FOSTA) und der Forschungsgesellschaft Stahlverformung e. V. (FSV) getragen wird.

Die EcoForge Initiative wird wissenschaftlich durch
Prof. Dr.-Ing. habil. U. Fritsching (fritsching(at)iwt-bremen.de)
(IWT Bremen) koordiniert.



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